Geschrieben von: Andreas Jungbauer am 11. April 2011 - 506 Zugriffe
Baumgartenberg Beim Gemeinde-Infoabend war der Bau des Hochwasserschutzdammes in Baumgartenberg ein zentrales Thema. Der Dammbau läuft plangemäß, so Bürgermeister Erwin Kastner. Bis Mitte des Jahres ist der Damm im Hauptort Baumgartenberg fertig. Der Ringdamm Mettensdorf ist im Herbst ebenfalls gebaut.
Der Hochwasserschutzdamm ist Schutz für die Bevölkerung und ein Meilenstein für die Weiterentwicklung von Baumgartenberg für Wohnen, Betriebe und Arbeitsplätze. Jetzt wird von der Machland Damm Gesellschaft der Alarmplan erstellt, um für den Katastrophenfall gerüstet zu sein.
Der Damm gibt neue Perspektiven. Es gibt aber auch immer ein Restrisiko. Das Wasser kann noch höher werden. Die Grundwasserproblematik ist trotz Damm nachwievor da. Das muss man in Machland alles bedenken, meint Hochwasserschutz-Verbandsobmann Erwin Kastner. Das Leben hinter dem Damm ist eine neue Sichtweise. Bauen mit Auflagen lautet hier die Devise. Der Machland Damm ist ein Jahrhundertprojekt. Baumgartenberg hat darüber hinaus vorgedacht. Für die Pumpwerke des Dammes wird viel Strom gebraucht. Die Linz Strom AG hat in Baumgartenberg ein Umspannwerk errichtet. „Grüner Strom“ vom Kraftwerk Wallsee – Mitterkirchen fließt über eine 110 kV Leitung in das „Untere Mühlviertel“. Das ist eine Absicherung für unsere Betriebe und ein Weitblick für den neuen Wirtschaftspark Machland-Perg. Ein neuer Radweg vom Keltendorf Mitterkirchen zum Bahnhof Baumgartenberg ist angedacht. Ein Stück des Weges kann man dann auf dem Damm fahren.
Ein Weitblick ist das Seeprojekt in Baumgartenberg. Schotter wird für den Dammbau verwendet. Die Nachnutzung als See und Naherholungsgebiet übernimmt die Gemeinde. Das ist ein Zukunftsprojekt.
„Baumgartenberg am See 2020“ ist der Hafen den wir hier ansteuern, meint Bürgermeister Erwin Kastner.